Stressiger Sommer

Dienstag, 12. September 2017


Hey und willkommen zurück ;)

Es sollte alles anders werden - ich wollte unbedingt mehr und vor allem regelmäßig posten.
Wie ihr vermutlich schon bemerkt habt ist daraus irgendwie nicht wirklich was geworden.
Ich habe zwar eigentlich seit über zwei Monaten und noch knapp 3 Wochen Ferien, aber ich hatte einen wirklich stressigen Sommer.
Arbeit, Umzug & Lernen!

Ja, ihr lest richtig. Ich bin von zuhause ausgezogen. 
Die Frage warum und wieso lässt sich ganz leicht beantworten - ich werde bald 22 und es war an der Zeit.



Stress mit Eltern

Ich habe ein wirklich sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern dennoch bin ich ausgezogen um Stress mit ihnen zu vermeiden. Ihr kennt das bestimmt ihr hattet einen stressigen Tag, kommt nachhause und schon kommen Vorwürfe, warum ist der Geschirrspüler nicht ausgeräumt, warum dies und warum das. Natürlich kann und will ich dies meinen Eltern auch gar nicht vorwerfen, denn es ist ihr gutes Recht mir solche Dinge um die Ohren zu werfen. Aber irgendwann kommt einfach der Zeitpunkt an dem man beschließt gewisse Dinge einfach selbst entscheiden zu wollen.
Wenn ihr dieses Gefühl auch habt und von zuhause ausziehen wollt, tut euch selbst einen Gefallen und macht euch auf viel Stress gefasst.

1. Internet Suche
Es gab kaum einen Tag an dem ich nicht das Internet nach passenden Wohnungen durchsucht habe.
Jeden Abend wenn ich nachhause kam - Laptop an und Immobilien Seiten durchforsten. Auf Dauer kann dies wirklich belastend werden. Vor allem wenn ihr noch kein eigenes Einkommen habt und auf Finanzspritzen eurer Eltern angewiesen seid.

2. Wohnungsbesichtigungen 
Ich hatte wirklich Glück - denn gleich die zweite Wohnung die ich besichtigt habe wurde es letztendlich. Dafür war wie oben erwähnt die Internet Suche umso anstrengender.

3. Möbel kaufen
Ein sehr kostspieliger aber auch zeitaufwändiger Teil des Umzugs.
Ich weiß nicht wie oft ich bei Ikea, Möbelix, Kika und Co war, bis ich den Großteil beisammen hatte, denn ich kann euch sagen nach 2 Monaten habe ich immer noch nicht alles.
PS: anfangs stellt man sich immer alles viel einfach vor.

4. Der Umzug selbst
Mein Freund und ich haben alles Stück für Stück in die neue Wohnung übersiedelt - im Nachhinein betrachtet weiß ich nicht ob dies die schlaueste Idee war. Denn die letzten 2 Monate hatte ich ständig nur Dinge, die ich noch erledigen musste, im Kopf und ich tat mir wirklich schwer zur Ruhe zu kommen - wahrscheinlich liege ich zur Zeit deshalb krank im Bett.

Nur ein kleiner Auszug aus meinem Leben in den letzten zwei Monat, ich kann euch gar nicht sagen wie gut es tut meine ganzen Gefühle von der Seele zu schreiben.

Wie es ist alleine zu wohnen
Auch hier kann ich euch nur vorwarnen es ist immer schwerer als man es sich vorstellt.
Ich dachte es wäre schön mal alleine zu sein - das ist es manchmal auch aber es gab auch schon einige Momente in denen ich meine Mama, meinen Papa und meinen Bruder sehr vermisst habe - aber für was gibt es das Telefon. Ansonsten habe ich wirklich eine Zeit (ungefähr ein Monat) gebraucht bis ich mich daran gewöhnt habe jetzt alles alleine zu machen. Aber ich mache es nach wie vor wirklich gerne.

Wagt diesen Schritt, denn es ist ein sehr wichtiger. 

Darauf dass wir uns wieder öfter lesen!
Julia

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